Reisebericht   
Die Ilha Grande. Dort waren wir auf unserer Reise durch Brasilien.

Die Fahrt zum Gig um die Ecke im Ruhrpott ist kürzer - ganz klar. Dafür ist die Aussicht auf der Ilha Grande einfach besser. 12 Stunden Flug nach Rio de Janeiro sind für jemanden über 1 Meter 80 eine schwere Prüfung. Auch das Wetter ist nicht immer besser als in Essen. Warum heißt der Regenwald sonst Regenwald - aber dann ist der Regen wenigstens wärmer.

Manchmal regnet es auch.

Balancao flog von Düsseldorf aus nach Brasilien und manch einer kaufte sich kurz nach der Ankunft erst einmal eine Regenjacke.

Von Rio aus ging es per Bus und Schiff zur wunderschönen Insel Ilha Grande.
Die Band hatte die Pousada Cachoeira meist ganz für sich - wer will auch schon mit Trommlern unter einem Dach leben. Die Unterkunft ist eine kleine Idylle und der Garten ein Traum. Beim Frühstück unter einem Strohdach sind fast jeden Morgen Kolibris zu beobachten. Was gab es im Wald zu sehen? Schnecken, Riesenregenwürmer, Affen und Stinktiere.

Die Band hatte die Pousada Cachoeira meist ganz für sich.

Aber eigentlich waren wir ja zum Lernen gekommen - Trommeln lernen. Mestre Jonas da Mocidade und Nana kamen mit dem Schiff und nun standen die ganzen Trommeln am Hafenkai - ganz nach dem Geschmack von Jasper.
Der 2-jährige Nachwuchstrommler fand den ganzen Trubel natürlich klasse.

 Der 2-jährige Nachwuchstrommler fand den ganzen Trubel natürlich klasse.
Gleich gehts zum Samba-Workshop.
Mestre Jonas; bei ihm belegten wir einen Workshop.

Der Unterricht war dann natürlich durchaus Schweiß treibend aber Jonas bringt es mit seiner unnachahmlichen Art eigentlich immer locker rüber und der Spaßfaktor kommt nicht zu kurz. Trotzdem saßen in den Pausen meist erschöpfte Trommler auf den Stufen vor der Probehalle.
Am vorletzten Tag hat Balancao zusammen mit Nana und Jonas im Hafen ein kleines Konzert gegeben. Einige wenige Einheimische wippten sogar mit dem Fuß. Ein benachbarter Wirt nahm das ganze Konzert auf und spielte das Video unmittelbar danach im Restaurant ab.


Wie bei jeder ordentlichen Gruppenreise gab es zum Schluss natürlich ein Gruppenfoto.

Nach dem Workshop mit Mestre Jonas.

Von der Ilha Grande aus ging es dann wieder nach Rio. Die Samba Gruppe Mocidade probt jeden Samstag von 12 Uhr Nachts bis 5 Uhr Morgens. Gar nicht leicht durchzuhalten für einen durchschnittlichen Mitteleuropäer. Aber die Kraftanstrengung wird belohnt – es ist einfach ein irres Gefühl mitten unter 80 Trommlern zu stehen, mitzutrommeln und sich mitreißen zu lassen.
 
Nebenbei sind Sambatänzer und Tänzerinnen zu beobachten. Manch ein Tänzer hat sicher Gummibeine – anders sind die superschnellen Bewegungsabläufe eigentlich nicht zu erklären.

28./29.07.18:

Ruhrorter Hafenfest,

Duisburg

 

So., 11.11.18 Köln:

Samba-Umzug

 

Dezember 2018:

Gemeinsam gegen Kälte

Duisburg

Verstärkung gesucht!
Wir suchen ambitionierte Musiker/innen mit Instrumenterfahrung zur Verstärkung. Wir proben immer montags abends in Essen.
Kontaktiert uns doch und kommt dann einfach mal vorbei!